Jørgensen Living hat einen Anbau auf zu einem Ferienhaus auf Fanø an der dänischen Westküste entworfen, der als zurückhaltender Eingriff in die Dünenlandschaft erscheint. Die Architektur ordnet sich dem Ort und dem bestehenden Haus unter und folgt dem Rhythmus der Landschaft. Das Volumen ist niedrig und präzise geschnitten und wirkt eher als Verdichtung des Terrains denn als eigenständiges Objekt.
Das Dach ist begrünt und setzt die Topografie der Dünen fort, wodurch die Grenze zwischen Bauwerk und Landschaft verwischt wird. Die Fassaden sind in Holz ausgeführt, das im Laufe der Zeit patiniert und in einen ruhigen, materiellen Dialog mit den sandigen und bewachsenen Flächen tritt.
Die Öffnungen sind reduziert und gezielt platziert. Sie sind als präzise Schnitte gedacht, die Licht, Ausblicke und Bewegung in der Landschaft rahmen. Die Architektur ist funktional und zurückhaltend, zugleich sinnlich in Materialität und Proportion.
Der Anbau versteht sich als ortsspezifische architektonische Ergänzung, in der Nachhaltigkeit kein Zusatz, sondern Teil des Entwurfs ist: kleiner, präziser und bewusster zu bauen – im respektvollen Umgang mit dem Ferienhaus und der umgebenden Landschaft.
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